Unsere Chronik befindet sich momentan noch im Aufbau.
Wir bitten um Verständnis

Otto Lummitzsch geb. 10.02.1886 in Schlesien, gest. 9.12.1962 in Bonn

Vorgeschichte

Der Bundesinnenminister Dr. Gerhard Schröder zeichnet  den Präsidenten des Technischen Hilfswerkes Otto Lummitzsch mit dem großen Verdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland aus

 

Vorläufer des THW (Technisches Hilfswerk) war die  TN (Technische Nothilfe), die im Januar 1919 von dem damaligen Pionierleutnant  und Bauingenieur Otto Lummitzsch in Berlin gegründet wurde. 1934 musste er von seinem Amt zurücktreten, da er mit einer Halbjüdin verheiratet war und sich nicht scheiden ließ.

 

Im Jahr 1949 bekam Otto Lummitzsch vom damaligen Bundesinnenminister Heinemann  ( dem späteren Bundespräsidenten) den Auftrag das Technische Hilfswerk als Katastrophenschutz-organisation  zu gründen. Nach umfangreichen Vorarbeiten und zahlreichen Gesprächen wurde am 22.08.1950  das THW offiziell gegründet. Am 25.08.1853 wurde das THW in eine Bundesanstalt überführt und dem Bundesinnenministerium unterstellt. Lummitzsch war bis 1955 der erste Direktor.

 

Heute besteht das THW aus 668 Ortsverbänden mit ca. 80.000 Helfern. Von diesen Helfern sind ca. 1400  hauptamtlich tätig, der Rest ist ehrenamtlich. ca. 12.000 ( =15 %)  Frauen engagieren sich im THW.

Durch die hervorragende Jugendarbeit sind ca. 16.000 Jugendliche in die Arbeit des THW`s eingebunden. Im Ortsverband Miesbach sind  viele Führungskräfte  durch die THW- Jugend gewonnen worden.

Einheiten:

Technischer Zug ist die taktische Basiseinheit des THW.

Ein Technischer Zug (TZ)  besteht aus einem

  • Zugtrupp, ( Zugführer, Zugtruppführer, Fahrer, Funker)
  • zwei Bergungsgruppen  ( zwei mal neun Mann) und 
  • mindestens einer Fachgruppe mit variabler Fachrichtung 

In Miesbach gibt es einen TZ mit zwei Bergungsgruppen und einer Fachgruppe Sprengen und einer Fachgruppe Räumen.

In  Bayern gibt es 121 TZ  mit 1161 Fahrzeugen aller Art.

Deutschlandweit gibt es 730 TZ mit 1440 Bergungsgruppen und über 1000 Fachgruppen mit zusammen mehr als 8400 Fahrzeugen.

 

Einsatzfakten: 
Im Jahr 2014 wurden 305473 Einsatzstunden geleistet. Dabei arbeiteten 3700 Helfer allein für den Hochwassereinsatz  230.000 Stunden.

Hinzu kamen 1.715.210 Dienststunden der ca. 15.000 Helfer in Bayern.

Im Jahr 2015 waren im Inland folgende Einsatzschwerpunkte:

 

  • Bau von Flüchtlingsunterkünften
  • Bekämpfung Umweltkatastrophe an der Jagst
  • Technische und logistische Unterstützung beim G7 Gipfel

2015 Ausland:

  • Trinkwasserversorgung nach dem Erdbeben in Nepal
  • Bau von Flüchtlingslagern in Syrien und Irak
  • Ebola- Einsatz in Westafrika

Eintrittsvoraussetzungen ins THW:

Jeder benötigt das  Gesundheitszeugnis  G26 und ein polizeiliches Führungszeugnis  und  Freude an der Teamarbeit.

 

Grundausbildung:
Wer die Eintrittsvoraussetzungen erfüllt muss eine Grundausbildung durchlaufen. Diese findet an etwa 12 Freitagen  oder Samstagen statt. Am Ende der Grundausbildung steht eine Grundausbildungsprüfung. Der Prüfungsstoff setzt sich aus Wissensfragen und praktischen Übungen zusammen, die zuvor unterrichtet wurden. Die  ca 40 Wissensfragen werden aus einem  Fragenkatalog mit etwa 400 Fragen ausgewählt. 32 der 40 Fragen müssen richtig beantwortet werden.

Ortsbeauftragter Xaver Kleber vom 25.02.1954 bis 14.März 1972

10. Oktober 1953

Beginn des Aufbaues und erster Schriftwechsel mit Herrn Xaver Kleber.

Ihm wurde die Bestallungsurkunde überreicht und damit sollte der Ortsverband (OV) Miesbach gegründet werden.

Weitere Gespräche und Verhandlungen mit Herrn Xaver Kleber bezüglich der Übernahme der Geschäfte als Ortsbeauftragter (OB) folgten.

 

25. Februar 1954

Anklicken zum Vergrößern

Gründungsdatum

 

Am 25 Februar 1954 trat Xaver Kleber in das THW Miesbach ein und übernahm die Aufgabe als Ortsbeauftragter.

Mit seinem Eintrag ins Helferbuch wurde das THW OV-Miesbach mit Xaver Kleber an der Spitze gegründet.

(Anklicken um Pressebericht zu sehen)

Februar 1955

Erste Lieferung von Bekleidung, dazu 10 Garnituren Bindeleinen, Werkzeug und Schanzzeug.

Die vorläufige Unterbringung erfolgt im Feuerwehrhaus Miesbach.

Mai 1955

Das THW OV-Miesbach hält beim Baderwirt seine erste offizielle Mitgliederversammlung unter Leitung von OB Kleber ab.

Kamerad Loof berichtet über seine Teilnahme an einem Lehrgang in der Bundesschule Marienthal.

Juni 1956

Einrichtung eines Geräteraumes bei der Firma Nordmann in der Wallenburger Straße 220 1/2.

April 1957

Erstes öffentliches Auftreten der OV-Miesbach:

Nachtübung und Bau eines Hochwassersteges über die Schlierach.

Die Leitung hatte der Ortsbeauftragte Herr Xaver Kleber, bei der drei Einsatzwagen des LV-Bayern im Einsatz waren.

Anschließend Heimeinweihung.

Zeitungsartikel

Einsatzübung
(Anklicken zum vergrößern)

September / Oktober 1957

September: Landrat Dr. Königsdorfer überlässt dem OV-Miesbach die Kiesgrube am Nordgraben zur Nutzung als Übungsplatz.

 

Oktober: Einsatzübung des OV-Miesbach mit BRK und Feuerwehr. Ein altes, in Eigenleistung renoviertes Notstromaggregat wurde erstmalig eingesetzt.

Dezember 1957

Im Dezember 1957 kann die Eissportanlage  in Miesbach mit verbesserter Beleuchtung betrieben werden.

Nachdem die Helfer des THW Miesbach im November die Montage der neuen Beleuchtung übernommen hatten. 

In den kommenden Jahren folgten weitere Unterstützungen des TEV durch das THW.

September 1958

Aufstellung eines Fernsprechtrupps.

Großübung auf Waitzingerwiese. Angenommener Absturz eines Verkehrsflugzeuges auf den großen Saalbau. Dieser wurde dabei in Brand gesetzt. 14 Feuerwehren und 4 Sanitäts-kolonnen nehmen neben dem THW daran teil. Aufgabe des THW ist das Bergen der Personen aus dem Wrack und der Ruine. Dabei wurde auch mit Schneidbrennern gearbeitet und Personen vom Saalbau aus dem zweitem Stock mittels Seilbahn gerettet. Dazu verlegte der Fernmeldetrupp des THW 700m Telefonleitungen um die wichtigen Kommandostellen miteinander zu verbinden.

Januar 1959

Bei stark vereisten Straßen im Landkreis leisteten die THW´ler Hilfe für die Verkehrsteilnehmer und bargen Fahrzeuge, die in die Leitzach gerutscht waren.

April 1959

Der Übungsplatz am Nordgraben wurde von der amerikanischen Armee mit Bulldozer planiert.

Juni 1959

Große Einsatzübung des THW-Geschäftsführerbereiches Rosenheim, in Miesbach an der Oberrealschule.

Teilgenommen hatten der OV-Rosenheim und der OV-Freilassing.

Oktober 1959

Großübung an der Mangfall bei Bad Aibling mit OV-Bad Aibling, Rosenheim und Miesbach.

August 1960

Die im Betreuungsgebiet Rosenheim zusammengefassten Ortsverbände des Technischen Hilfswerkes halten am 20. Und 21. August 1960 am Westufer des Chiemsees eine große Gemeinschaftsübung ab.

Gebaut wurde ein bleibender Anlegesteg von 30m Länge.

Geübt wurde: 

  • Fährenbau mit Ponton und Schlauchbooten.
  • Fahren auf dem Wasser mit Zille, Fähre und Sturmbooten.
  • Freileitungsbau, Fernsprechbau, Funkwesen und Zeltbau.

Der OV-Miesbach, der den Funksprechbau durchführte, nahm mit 30Helfern an der Übung teil.

 

Im August 1960 zählte der OV-Miesbach bereits:

  • über 80 Helfer,
  • einen Bergungszug mit 37 Helfern,
  • einen Fernmeldezug,
  • Elektrogruppe „Abteilung Freileitungsbau“,
  • Instandsetzungs-Dienst-Trupp „Rohr, Gas und Wasser“

September 1960

Aufbau des Kinderspielplatzes an der Münchner Straße in Miesbach.

17./18. September: Wiederaufbau einer Brücke für das Oberforstamt Fischbachau in Kloaschau, südlich der Roten Wand, die vom Wildwasser weggerissen wurde. Spannweite ca.14m, Breite 3,80m.

Über diese Brücke wurde das ganze gefällte Holz dieser Gegend abtransportiert.

April 1961

Die Gruppen Elektro, Rohr, Gas und Wasser standen weiterhin bereit, um beim weiteren Ausbau des Miesbacher Kunsteisstadion behilflich zu sein.

Bei der Erweiterung der Rettungsstation der Wasserwacht am Seehamer See halfen Männer des OV-Miesbach mit.

Wegen Platzmangel in der bestehenden Unterkunft sind Vorbereitungen für einen Neubau am Nordgraben bereits im Gang.

Mai 1961

Arbeiten Schwaigeralm

7./8. Und 13./14. Mai. Der OV-Miesbach verlegte mit dem OV-München die Strom- und Fernsprechleitungen (unter Boden) zur Schwaigeralm in der Langenau bei Wildbad Kreuth.

Knapp 1km Länge betrug die Strecke die entlang der Foststraße und durch den reissenden Sagenbach führte.

Wurzeln, Felsbrocken und selbst strömender Regen konnten die Helfer nicht aufhalten.

Geleitet wurde der Einsatz von Herrn Dipl.-Ing. Friedrich Schmidt aus München und Herrn Otto Hofmeister aus Miesbach.

Zusage des THW bei der Stromversorgung der Glashütte vier Wochen lang mitzuarbeiten, damit noch in diesem Sommer der Anschluss ans allgemeine Stromnetz erfolgen kann.

Juni / Juli 1961

Juni: Vier Wochen lang halfen THW´ler bei Verlegearbeiten von Stromleitungen zur Glashütte bei Kreuth mit, damit der Anschluss an das allgemeine Stromnetz im Sommer noch erfolgen konnte.

Juli: Sonntag, 2. Juli, Übung im "Goldenen Tal": Bau eines Notsteges über die Mangfall und Aufbau eines Fernsprechnetzes. Gesamtleitung hatte stellvertretender OB Herr Robert Schmelcher, die Gruppen wurden geführt von Herrn Otto Hofmeister und Herrn Lorenz Meixner.

September 1961

30. September:

Für den Hüttenverein „Buchstein e.V.“ bauten die Miesbacher THW´ler eine Materialseilbahn auf deren Berghütte in 1260m Höhe am Buchstein bei Kreuth.

Der Fundamentbau für die neue THW-Unterkunft am Nordgraben wurde begonnen.

Ehrung Zarusky (Klicken zum vergrößern)

März 1962

Als verdienter Helfer erhält Herr Zarusky die Goldene Helfernadel

v.L.n.R.: GF Döbl, VH Zarusky, OB Kleber

Juni 1962

Seeham - Ein Frühjahrssturm hob das Dach der Unterkunft der Miesbacher Wasserwacht am Seehamer See ab und trug es 50 Meter weit. In solcher Not brachten Helfer den Helfern Hilfe - mit anderen Worten, die Ortsgruppe des Technischen Hilfswerks Miesbach erbot sich, der Wasserwacht bei der gröbsten Wiederaufbauarbeit beizustehen. Im Juni ging man mit vereinter Kraft daran. Im September konnte die neue Wachhütte eingeweiht werden.

Oktober 1962

Beginn des Neubaus der THW-Unterkunft am Nordgraben in Miesbach.

Die alte Baracke vom Eisplatz sollte auf den bereits errichteten Fundamenten aufgestellt werden, aber nach dem Abbau blieb nur der Dachstuhl als verwendungsfähig übrig. Also wurde,  da die Fundamente bereits errichtet waren, ein richtiges Haus aus der Notwendigkeit heraus errichtet.

Mai 1963

Richtfest an der neuen Unterkunft am Nordgraben.

Das ganze Gebäude wurde in Eigenleistung der THW Helfer erbaut.

Anschließend wurde mit den Innenausbauten begonnen.

Anklicken zum vergrößern

August 1963

Vier freiwillige Helfer des OV-Miesbach fuhren in das Erdbebengebiet nach Skopje in Mazedonien.

Bei dem 14-tägigen Einsatz wurden feste Unterkünfte für die betroffene Bevölkerung aufgebaut.

Die Helfer waren:

  • Otto Hofmeister
  • Karl Bergmeier
  • Lorenz Meixner
  • Rudolf Zollner

Februar / März 1964

Februar: Im Rahmen des zivilen Bevölkerungsschutzes erhielt das THW Miesbach für seinen Bergungszug bereits im Februar den dritten Mannschaftswagen. Wenn dann das vierte Fahrzeug im Sommer kommt, ist dieser Zug voll motorisiert.

März: Ganz fertig ist das einstöckige Unterkunftshaus, das auf einer Fläche von 120 Quadratmetern entsteht, noch nicht. Der OV-Miesbach konnte es sich nicht leisten, den Bau einer Firma zu übertragen. Es wurde ausnahmslos in Eigenarbeit erstellt. Der THW Direktor Hr. Zielinski aus Bad Godesberg konnte sich in diesen Tagen vom Fortschritt des Neubaus selbst überzeugen. Mit ihm führte der Miesbacher Ortsbeauftragte Hr. Xaver Kleber auch den THW Landesbeauftragten Hr. Schmidt von München und Geschäftsführer Hr. Döbl von Rosenheim durch den Bau. Zeitungsartikel

Ölunfall Gmund (Anklicken zum vergrößern)

August 1964

Freitag, 7 August,

22000 Liter Heizöl laufen am Bahnhof Gmund aus einem Tankwagen aus.

Samstag/Sonntag 8./9. August,
In pausenlosem Einsatz ist es der Münchner Berufsfeuerwehr in Zusammenarbeit mit dem Technischen Hilfswerk und den Angestellten der Münchner Stadtwerke am Wochenende noch gelungen, zumindest den aller größten Teil der in der Nacht zum Freitag, wie berichtet, aus einem Tankwagen am Gmunder Bahnhof ausgelaufenen 22 000 Liter Heizöl zu vernichten. Der Landkreis und die Stadt München wurden dadurch vor unermesslichem Schaden bewahrt.

22./23. August,

vierzehn Tage später ist die Ölpest immer noch nicht beseitigt. Das Gelände unterhalb des Bahnhofes ist noch mit Öl verseucht. Ölsperren auf dem Wasser sind weiterhin nötig. Abschöpfen des Öls vom Wasser einzig sinnvolle Maßnahme. Kein Abbrennen.

November 1964

Hilfe des THW-Miesbach bei einem Mauereinsturz an der Südflanke des alten Durnederhauses in Miesbach.

Es kam keine Person zu schaden. Das Haus war jedoch abbruchreif. Zeitungsartikel

Juli 1965

Einsatz  bei der Hochwasserkatastrophe in Bayern.

November 1965

Im Rahmen einer kleinen Feier wurde das in Eigenleistung erbaute Heim des THW OV-Miesbach seiner Bestimmung übergeben.

Februar 1966

Schwerer Einsatz in Schaftlach. Der Sturm hatte die Bahnhofswirtschaft abgedeckt und den Dachstuhl teilweise zum Einsturz gebracht.

Juli 1966

Sintflutartige Regenfälle führten zu vielen Überschwemmungen im Landkreis.

Besonders ein Wehrbruch an der Schlierach bei Haidmühl verursachte eine Hochwasserkatastrophe in diesem Stadtteil von Miesbach.

Besonders betroffen war das Gymnasium. Mit gefällten Bäumen wurde das gebrochene Wehr wirksam abgeriegelt.

Der Einsatz dauerte bis drei Uhr Früh und am nächsten Morgen wurde bei den Aufräumarbeiten geholfen. Zeitungsartikel

Februar 1967

Hilfe bei einer Sturmkatastrophe in Neuhaus. Ein Sturm deckte das Blechdach des Café-Sachs ab.

Die THW-Helfer aus Miesbach brachten eine sichere Abdeckung an.

Zeitungsartikel

März 1967

Hilfe bei baulichen Veränderungen im Atomschutzbunker in Neuhaus. Die Erweiterungen der Türen und die Luftabzugskanäle wurden mit der Sauerstofflanze (mit ca. 3000 Grad wird Stein geschmolzen) erweitert. Die Arbeiten wurden in Zusammenarbeit mit dem OV-München erledigt.

Juli 1967

Gewaltige Wolkenbrüche suchten den südlichen Landkreis heim. Feuerwehr und THW verhinderten mit Sandsäcken und mit Hilfe einer Planierraupe, dass die Schlierach bei Haidmühl über das Ufer trat.

Januar 1968

Ölunfall bei der Papierfabrik in „Müller am Baum“, 23.000 Liter schweres Heizöl liefen in den Werkskanal, der in die Mangfall mündet und mit dem Seehammer See verbunden ist. Ölbarrieren und Stege wurden errichtet und das verklumpte Öl vom Land und von Booten aus abgefischt. Zum Teil standen die Helfer im kalten Wasser, um die Umweltverschmutzung zu bekämpfen. In der Nacht hielten die THW´ler bei Scheinwerferlicht die Schleuse unter Kontrolle.

Fünf Tage später forderte das Landratsamt das THW wieder an, um bei der Beseitigung der Folgeschäden am Seehammer See mitzuhelfen. Vier Tage lang kämpften die THW-Helfer aus Rosenheim Traunstein und Miesbach zusammen mit der Feuerwehr bei denkbar Ungünstigen Witterungsverhältnissen, um den See vom Öl zu befreien.

Juni 1969

Bergen eines Unimogs am Bodenschneidhaus.

Beim Wenden ist der Unimog abgestürzt und blieb auf dem Dach liegen. Von Miesbacher THW´lern wurde der Wagen gesichert und in mühevoller Arbeit auf sicheren Boden gebracht.

Anklicken zum vergrößern

November 1969

Nach einem Erdbeben in Banja Luka in Bosnien waren auch drei Helfer vom OV-Miesbach im Einsatz:

  • Lorenz Meixner,
  • Manfred Petermann,
  • Gerhard Krempl.

Während ihres vierwöchigen Aufenthalts bauten sie Holzhäuser für die obdachlos gewordenen Bewohner der Stadt.

Mai 1970

Vermisstensuche an der Mangfall. Von 14:00 - 19:30Uhr waren drei Männer der Wasserwacht und fünf Helfer vom THW an der Mangfall ab der Papierfabrik „Müller am Baum“ im Einsatz, bis sie den Vermissten gefunden hatten. Tragische Gewissheit war, dass er selbst den Freitod mit einem Schlagaderschnitt und den Gang ins Wasser wählte.

Dezember 1970

Für seine Verdienste um das THW Miesbach erhält der Verwaltungshelfer Herr Philipp Zarusky die goldene Helfernadel mit Kranz

Dem OV-Miesbach wurde ein kompletter Fernmeldesatz vom LV Bayern überreicht.

Mai / Juni 1971

Mai: Vier Tage waren drei Jagdhunde in einem Dachsbau am Taubenberg gefangen. In einer mühsamen, gefährlichen Rettungsaktion, in der die Dachsgänge zu Höhlen erweitert wurden, fand man die Hundedamen abgemagert und durstig in sechs Meter Tiefe. 25 Helfer des THW Miesbach waren an der Aktion beteiligt.

 

Juni: In die weltweite Hilfe, für das indische Choleragebiet, wurde nun auch das Miesbacher THW mit einbezogen. Aus dem Sanitätslager Miesbach wurden 600 Medikamentenpackungen im Gesamtgewicht von annähernd 300 Zentnern in mehrere THW-Lastwagen verladen und nach Köln-Wahn zum dortigen Bundeswehrflugplatz gefahren.

Januar 1972

Murenabgang im Alpbachtal bei Tegernsee.

Zusammen mit der Tegernseer Feuerwehr versuchte man den Fluss der Mure einzudämmen.

Dipl- Ing. Richard Löffler
Ortsbeauftragter des THW Miesbach von März 1972 bis September 1981

März 1972

Am 14. März fand ein Wechsel an der Spitze des THW Miesbach statt.

Nach 18 Jahren hervorragender Arbeit gab Herr Xaver Kleber das Amt des Ortsbeauftragten ab. Für seine Verdienste wurde er mit der goldenen Helfernadel mit Kranz geehrt.

Als sein Nachfolger wurde Herr Dipl.-Ing. Richard Löffler berufen.

 

An diesem Abend wurde bekannt gegeben, dass der OV-Miesbach zum Ausbau seiner Unterkunft 70.000 DM vom Bund erhält und desweiteren nach der Olympiade ein VW-Bus mit Funkgerät nach Miesbach kommt.

Für die Betreuung der oberbayrischen Seen wird dem THW Miesbach ein Rettungsboot zugedacht.

Gleichzeitig wird der Bereitschaftsdienst für die Autobahnen eingeführt.

September 1973

Zeitungsartikel

Anklicken zum vergrößern

Dezember 1973

Bergung eines Schneepfluges aus dem Spitzingsee.

Beim Schneeräumen zu Sylvester brach der Unimog der Gemeinde auf dem Eis ein und versank.

Aus 12 Meter Tiefe musste das Gefährt geborgen werden.

Gemeinsam mit der Wasserwacht und der Feuerwehr wurde auch diese schwierige Aktion gemeistert.

Juli 1974

Schweres Hagelunwetter über Miesbach. Faustgroße Eisbrocken richten großen Schaden an.

Das THW Miesbach hilft bei der Beseitigung der Schäden und räumt noch Nachts die Staatsstraße frei.

November 1974

In Zusammenarbeit mit dem „Bund Naturschutz“ und der Aktion „Saubere Landschaft“ half auch das THW beim Räumen wilder Müllkippen mit.

Zum Teil fanden sich ganze Autowracks die beseitigt wurden.

Juni 1975

Der 8.Juni 1975 dürfte einer der schwärzesten Tage unseres Landkreises gewesen sein. An diesem Tag geschah das Zugunglück in Warngau.

Zwei Personenzüge rasten frontal ineinander. In dem Gewirr von Blech und Stahl waren 38 Todesopfer und über 60 Verletzte zu beklagen. Das THW Miesbach war mit seinen Helfern drei Tage im Einsatz. Aus dem Einsatzbericht liest es sich wie folgt:

„Die eingesetzten Hilfskräfte des THW-Miesbach waren an der Unfallstelle in der Hauptsache damit beschäftigt, die Notbeleuchtung einzurichten und zu betreiben, die Bergung der Verletzten und Toten mit durchzuführen und erste Aufräumungsarbeiten zu erledigen.“

Für den Erkennungsdienst der Kriminalpolizei musste im Anschluss an das Unglück an zwei Tagen in der Allerheiligen Kirche zu Warngau eine Beleuchtung aufgebaut und betrieben werden. Zeitungsartikel

Anklicken zum vergößern

September 1975

Tag der offenen Tür im THW Miesbach

Die aufgebauten Stege und die Seilbahn machten den Kindern viel Spaß.

Januar 1976

Vier Tage halfen bis zu 25 THW´ler bei der Austragung der Deutschen Rodelmeisterschaft in Schliersee mit.

Hier galt es, den gewaltigen Schneemassen Herr zu werden, Fernsprechleitungen zu legen und Streckenposten zu stellen.

September 1976

Mithilfe bei Verlegung einer Niederspannungsleitung im Spitzingsee.

Auf Bitten der Isar Amper-Werke halfen 16 Männer des THW-Miesbach mit einem Arbeits- und einem Schlauchboot zusammen mit Tauchern der Wasserwacht beim Verlegen einer Stromleitung durch den Spitzingsee. Sieben Stunden dauerte der Einsatz.

Dezember 1976

Stellvertretend für die Helfer der einzelnen Organisationen, die beim Zugunglück in Warngau mitgeholfen hatten, erhielten die Führungskräfte das Bundesverdienstkreuz.

Für das THW Miesbach der Ortsbeauftragte Herr Dipl.-Ing. Richard Löffler.

Oktober 1977

Große Katastrophenschutzübung in Miesbach und Rosenheim.

Von Großbränden in Wäldern und Mooren über Gasverseuchung und Bombenattentate bis zur Kesselexplosion in einer Fabrik sah das „Drehbuch“ fast alles vor, was an Unglücken in der jüngsten Vergangenheit, Schrecken auslösen konnte.

Bei der Katastrophenschutzübung „Almrausch“ in den Landkreisen Miesbach und Rosenheim zeigte ein Heer von Feuerwehrleuten, Ortsverbänden des Technischen Hilfswerks, Kolonnen des Roten Kreuzes und Hundertschaften der Polizei unterstützt von Bundeswehr und Bundesgrenzschutz, geführt von Regierung und Landratsämtern – alles in allem 1200 Mann – wie sie damit fertig wurden.

November 1977

Offizielle Eröffnung der neuen Fußgängerbrücke über die Schlierach, nahe der Badstraße in Miesbach.

In vielen freiwilligen Stunden bauten THW Helfer auf Wunsch der Stadt Miesbach eine neue Brücke.

Die Stadt musste nur das Material bezahlen, der Bürgermeister brachte zur Einweihung aber auch einen Scheck für den Ortsverband mit

Oktober / November 1978

Oktober: Samstag, den 7. Oktober suchten Polizei, Feuerwehr, Rotes Kreuz, THW und die Wasserwacht fieberhaft nach einem vermissten 3 ½ Jährigen Jungen am Mangfallkanal. Am nächsten Tag wurde die Leiche des Buben im Wasser unter einem Baum gefunden.

 

November: Sprengung der Autobahnbrücke bei Wattersdorf. Das THW-Miesbach übernahm die Aufgabe der Absperrung der Sprengstelle sowie die Ausleuchtung der Kreuzungsspinne bei Miesbach. Auch die Kiesgrube bei Großpienzenau wurde zum Ablagern des Gesteinsschutts ausgeleuchtet.

Juli 1979

Ein holländischer Reisebus fuhr mit 44 Passagieren auf der Gefällstrecke am Irschenberg in eine Autokolonne. Dabei fing ein umgestürzter Wohnwagen Feuer, das den Bus und auf vier weitere PKW übergriff. Zum Glück gab es nur Leichtverletzte, da alle Beteiligten rechtzeitig die Fahrzeuge verlassen konnten.

Das THW beteiligte sich bei der Versorgung der Personen und den Aufräumungsarbeiten.

Anklicken zum vergrößern

November 1980

Unterstützungsleistung beim Papstbesuch in Altötting.

Die Helfer bauten Absperrungen auf und leuchteten Parkplätze aus.

Kurt Holzapfell Ortsbeauftragter

September 1981

Herr Kurt Holzapfel tritt die Nachfolge von Herrn Richard Löffler als Ortsbeauftragter an.

Oktober 1982

Im Oktober waren zwei unserer Kameraden in Beirut im Libanon für vier Wochen im Einsatz. Herr Lorenz Meixner und Herr Rudolf Zollner waren dort in der Verantwortung als Gruppenführer tätig. Ihre Aufgabe bestand in der Reparatur von Abwasser und Wasserleitungen in der durch Bürgerkrieg zerstörten Stadt. Brisant war dieser Einsatz da der Ausbau der Kanäle zum Teil durch Minen behindert wurde. Ein Minensuchtrupp der französischen Armee kontrollierte vor Grabungsbeginn die Strecke, um für Sicherheit zu sorgen.

August 1983

Wolkenbruchartige Regenfälle im Tegernseer Tal führten zu vielen Überschwemmungen. Besondere Gefährdung bestand durch halbleere Öltanks die Aufschwimmen und sich losreißen hätten können.

Das THW-Miesbach war mit im Einsatz und half beim Abpumpen des schmierigen Öl-Wassergemisches aus den betroffenen Kellern.

Anklicken zum vergrößern

September 1983

Einsatz auf der BAB bei Weyarn.

Zu einem schrecklichen Unfall wurde das THW Miesbach in den frühen Morgenstunden gerufen.

Ein PKW mit fünf Insassen fuhr in das Geländer der Autobahnbrücke.

Eine Frau und ein Kind kamen dabei ums Leben.

Eine Person wurde aus dem Fahrzeug geschleudert und fiel zehn Meter in die Tiefe.

Die anderen schwerverletzten Personen wurden von den anwesenden Rettungskräften Feuerwehr, Rotes Kreuz und THW aus dem Wrack befreit und medizinisch versorgt.

Januar / Februar 1984

Januar: Ein Tanklastzug mit 36.000 Litern Treibstoff stürzt nach einem Überholmanöver um und explodiert mehrmals. Das THW Miesbach war mit Aufräumungsarbeiten beschäftigt.

Februar: Starker Schneefall war die Ursache, dass ein mit Humus beladener LKW auf der Talfahrt am Jedlinger Berg ins Schleudern geriet und der Anhänger umkippte. Drei Stunden waren die Helfer des OV-Miesbach mit Schaufeln beschäftigt.

Juli / August 1984

Juli: Hagelkatastrophe im Münchner Süden. Wegen des Ausmaßes der Schäden an den Häusern wurden die Katastrophenschutzkräfte aus den umliegenden Landkreisen um Hilfe gebeten. Mit 25 Helfern wurde das THW Miesbach in Kirchtrudering eingesetzt. Drei Tage lang wurden Dächer repariert oder mit Plastikfolien abgedichtet.

August: Nach starken Regenfällen überschwemmten Wasserfluten den Landkreis Miesbach, besonders im Bereich Schliersee/Miesbach. Der OV-Miesbach und die Feuerwehren pumpten rund um die Uhr Wasser aus Kellern und Dichteten Öllecks ab. Zusätzlich wurden Männer des THW zur Sicherung einer Brücke bei Niederhasling eingesetzt. Baumstämme und anderes Treibgut, das von der reißenden Mangfall angeschwemmt wurde, drohte die Brücke zum Einsturz zu bringen.

Anklicken zum vergrößern

September 1984

Bei den Bergrennen am Wallberg wurde das THW Miesbach zum Aufbau benötigt und während des Rennens als Strecken- und Rettungspersonal eingesetzt.

Nach zehnmonatiger Bauzeit wurden die neuen Garagen an der Unterkunft des THW OV-Miesbach eingeweiht. Außerdem wurde ein neuer Verkehrskombi mit Rettungsspreizer und Funkgerät seiner Bestimmung übergeben.

Oktober / November 1984

Oktober: Ein Hangrutsch an der Mülldeponie am Brenten in Hausham brachte den Silbersee fast zum Überlaufen. Über drei Tage waren Feuerwehr und THW im Einsatz um den Silbersee abzupumpen und Teile des Dammes mit Folie zu verkleiden. Damit wurde das Durchbrechen des Dammes verhindert.

November: Zu einem schweren Verkehrsunfall auf der Autobahn bei Holzkirchen, in dem fünf PKWs und ein LKW verwickelt waren, wurde neben der Feuerwehr Holzkirchen auch das THW-Miesbach alarmiert. Drei Stunden dauerten die Aufräumarbeiten, wobei mehrere Tonnen Fließen von der Fahrbahn beseitigt werden mussten.

Januar 1985

Anklicken zum vergrößern

04.01.85: Liegengebliebene LKW's blockieren die Autobahn am Irschenberg. Mit mehreren Fahrzeugen müssen sie freigeschleppt werden.

06.01.85: Auf der Autobahn bei Irschenberg musste nach einem Unfall Personen von unseren Helfern aus einem Fahrzeug befreit werden. Die Unfallstelle wurde mit der Lichtgiraffe Polyma ausgeleuchtet.

18.01.85: Zu einem Massenunfall bei dichtem Nebel auf der Autobahn A8 bei Holzkirchen mit 37 beteiligten Fahrzeugen wurden auch die Helfer des THW Miesbach gerufen. Einige Fahrzeuge fingen Feuer, worauf insgesamt 17 PKWs, ein Sattelschlepper und zwei Lastzüge ausbrannten. Bei der Massenkarambolage wurden sieben Personen getötet, 13 schwer- und 12 leicht verletzt.

25.01.85: Bei einem Hubschrauberabsturz in Bad Wiessee wurde ein Hausdach so in Mitleidenschaft gezogen, dass es durch das THW OV-Miesbach behelfsmäßig geflickt werden musste, um den Winter endgültig zu überstehen. Bei einem LKW Brand auf der Autobahn A8 wurde die Unfallstelle abgesichert und ausgeleuchtet.

Februar / März 1985

08.02.85: In Bad Wiessee wurde eine Bootshütte von unseren Kameraden vom Treibeis befreit, um eine Zerstörung zu vermeiden. Die Polyma Lichtgiraffe und mehrere Motorsägen wurden eingesetzt.

o3.o3.85:  A8 München - Salzburg: Bei einem LKW Unfall muss Ladung geborgen werden und beim Bergen des LKW geholfen werden. Zur Ausleuchtung der Einsatzstelle wurde die Polyma Lichtgiraffe verwendet.

16.03.85: In Wörnsmühl wurde Heizöl in einem Zubringer der Leitzach gefunden. Es musste eine Ölsperre angebracht werden. Durch die Polyma Lichtgiraffe konnte die Einsatzstelle ausgeleuchtet werden, um den Fischern das Abfischen des gefährdeten Bestandes zu ermöglichen.

April / Mai 1985

19.o4.85 BAB A18 Salzburg ‑ München: Bei einem LKW Unfall müssen 28 to. Ladung geborgen und umgeladen werden. Zur Bergung muss sowohl Brennschneidegerät als auch der Rettungsspreizer bzw. ‑schere verwendet werden.

o3.o5.85 BAB A8 München ‑ Salzburg: Bei einem umgekippten Anhänger muss 5 to Ladung geborgen und umgeladen werden. Zur Beleuchtung wird die Polyma Licht­ Giraffe und ein 5 kVA Aggregat verwendet.

Juni / Juli 1985

14.07.85 (Anklicken zum vergrößern)

05.06.85: In Neuhaus verseuchte auslaufendes Öl die Wasseroberfläche eines Swimmingpools. Das Öl musste gebunden und entsorgt werden.

10.06.85: Auf der Autobahn bei Weyarn lief Öl aus einem umgestürzten LKW in einen Abwassergraben. Die eingesetzten THW Helfer legten eine Ölsperre an, beseitigten das ausgelaufene Öl und reinigten das Bachbett. Außerdem wurde der LKW umgeladen.

14.07.85: In Marienstein, an einem Bergwerk Richtung Sigrizalm, verunglückte ein Holzarbeiter tödlich, als sein Traktor mit Anhänger 50m in die Tiefe stürzte. Unter großen schwierigkeiten konnten die Helfer des THW-Miesbach den Sechs-Tonnen Traktor aus dem steilen Gelände bergen. 

27.07.85 BAB A8 München ‑ Salzburg: Mithilfe bei der Aufräumung mehrerer Unfälle. Beleuchten mit der Lichtgiraffe Polyma.

August / September 1985

Anklicken zum vergrößern

06.08.85: Wegen der anhaltend starken Regenfälle besonders im südlichen Landkreis musste für das Landratsamt Miesbach der Transport und die Verteilung von 10.000 Sandsäcken organisiert werden. Aufgrund des steigenden Wassers wurden an den verschiedenen Orten im Landkreis Hochwasserverbauungen errichtet.

06.08.85: In Naring wurde eine vom Hochwasser zerstörte Brücke aus der Leitzach geborgen. Es kamen neben mehreren Motorsägen zwei Brennschneidgeräte sowie die Seilwinde des GKW zum Einsatz.

06.08.85: Auf der Bundesstraße in der Nähe von Holzkirchen an einem umgestürzten Zement Silozug musste die Unfallstelle mit der Polyma Lichtgiraffe ausgeleuchtet werden.

16.08.85: Durch einen Murenabgang, nahe des Seehamer Sees, wurde eine Wasserdurchführung unter der Autobahn versperrt. Ein Rohr von 180cm Durchmesser musste freigelegt werden. Zum Beseitigen der Bäume in dem steilen Gelände wurden Motorsägen und die Seilwinde des GKW verwendet. Behindert wurden die Arbeiten durch plötzlich eintretende starke Regenfälle, die den Boden so aufweichten, dass Helfer und Geräte fast in dem Morast versanken.

06.09.85 BAB A8 München ‑ Salzburg: Bei einem umgestürzten LKW mit Anhänger muss Ladung und Fahrzeug geborgen werden.

Oktober / November 1985

26.10.85: In Schliersee mussten mehrere Bäume gefällt werden.

07.11.85: Auf dem Schliersee muss eine Ölspur beseitigt werden. Auf dem See muss das A‑Boot verwendet worden.

12.11.85 BAB A8 München - Salzburg: Durch Überraschende Schneefälle war der Irschenberg für den Verkehr unpassierbar Um Räumarbeiten zu ermöglichen müssen liegengebliebene Fahrzeuge geschleppt werden. Unterstützung trifft auch aus Rosenheim ein.

22.11.85 Arnhofener ‑ Berg Ge. Weyarn aus einem umgestürzten LKW müssen Teile der Ladung geborgen und abtransportiert werden.

März 1986

„Stern-voll-Dreck“ waren nach Angaben des Ortsbeauftragten Kurt Holzapfel die 17 Männer des THW-Miesbach, die am Dienstag bei einem Erdrutsch an der Schlierach eingesetzt wurden, um den Weg für das Flußbauamt frei zu machen war das THW-Miesbach bis spät in die Nacht hinein damit beschäftigt, ein gutes Dutzend Bäume um zu schneiden und mit der Seilwinde des GKW aus dem Hang zu schaffen. Bei der extrem steilen Lage kein ungefährliches Unterfangen.

Anklicken zum vergrößern

Juli 1986

Blitzeinsatz von Feuerwehren und THW – Miesbach. Nach sintflutartigen Regenfällen traten in minutenschnelle in Hausham und Schliersee Bäche über die Ufer. In Schliersee wurden ganze Ortsteile überschwemmt. Besonders in der Nähe des Kurzentrums standen Läden und Wohnhäuser unter Wasser.

Bergung eines seit 1984 vermissten US–Wagens aus dem Seehamer See. In Zusammenarbeit mit drei Kampfschwimmern der US–Armee bargen Helfer des THW – Miesbach das versenkte Fahrzeug aus fünf Metern Tiefe.

September 1986

Säuberung einer wilden Müllkippe im Höllgraben bei Valley. Eine riesige Menge an Müll, der zum Teil schon 25 Jahre abgelagert war, räumten Helfer des THW – Miesbach, der FFW Valley und andere Freiwillige aus dem Höllgraben. Damit aus dem steilen Gelände der gesammelte Abfall abtransportiert werden konnte, baute das THW eine Seilbahn mit Winde auf.

Oktober / November 1986

Oktober: Im Auftrag der Isar Amperwerke waren Helfer des THW OV-Traunreuth und OV-Miesbach und fünf Taucher der Wasserwacht, rund 12 Stunden im Einsatz, um ein 20KV Stromkabel auf dem Grund des Schliersees zu verlegen. Auf vier Pontonboote, die die Helfer als großes Floss zusammenbauten, wurden drei über mannshohe Kabeltrommel gehievt, deren Kabeln gebündelt auf einer Länge von 2,4 km in den See versenkt wurden.

November: Nach einem Tankwagenunfall auf der BAB bei Weyarn lief Öl in einen Regenwasser – Sammenbehälter nahe der Unfallstelle. Helfer des THW – Miesbach reinigten den Sammelbehälter und das Umfeld mit Hochdruckreinigern. Zum Teil musste da Öl mit der Spachtel von den Steinen entfernt werden.

Gründung der „Ortsvereinigung der Helfer und Förderer des technischen Hilfswerks Miesbach“. Gründungsversammlung am 4. November 1986.

Stromkabel Verlegung
Stromkabel Verlegung
Tankwagenunfall

November / Dezember 1987

November: Katastrophenschutzübung im Mangfalltal bei Grub. Um die Zusammenarbeit zwischen den Rettungsorganisationen Feuerwehr, Rotes Kreuz, THW und dem Krisenstab im Landratsamt ging es bei der Übung. Dazu mussten aus dem Rumpf eines abgestürzten Flugzeuges 34 verunglückte Personen geborgen werden. Für die Personenrettung wurde vom THW eine Seilbahn errichtet. Für die Bergung des Rumpfes der ausgedienten Maschine musste die 10t starke Seilwinde des GKW von den THW Helfern eingesetzt werden.

Dezember: Ein Reisebus fuhr auf der Autobahn bei Weyarn auf einen LKW auf. Der Busfahrer wurde dabei eingeklemmt. Unsere THW Helfer befreiten ihn.

Januar 1988

Bei Forstarbeiten verunglückte ein Landwirt bei Bad Wiessee tödlich. Die Leiche des Mannes lag unter einem umgestürzten Wurzelstock. Mit Greifzügen hoben die THW'ler den Baumstumpf an, um den Toten bergen zu können.

März 1988

Insgesamt 5,5 Stunden dauerte der Einsatz von insgesamt 31 ZHW Helfern aus Miesbach, um das 64qm große Vordach der Druckerei Mayr zu bergen. Enorme Schneemassen hatten das Dach aus der Verankerung gerissen bevor es auf den darunter stehenden Laster fiel. Erschwert wurde der Einsatz durch andauernd starken Schneefall.

Lawinensprengung in Kreuth. Drei Tage war die B307 gesperrt, bis es mit Hilfe eines Hubschraubers der SAR möglich war, dass Sprengberechtigte des THW aus Miesbach und Rosenheim mit gezielten Sprengungen die Lawine auslösten.

24. März. Übergabe eines Kippers mit Kran an das THW Miesbach. Der "Neue" Alte Kipper war sieben Jahre im Bauhof des Landkreises Miesbach eingesetzt. In 500 Arbeitsstunden wurde der gestiftete LKW von unseren Kameraden auf THW Bedürfnisse angepasst. Nur einige Stunden nach der Übergabe war er bereits im Einsatz.

Ein Lkw mit Chemikalien zur Tablettenherstellung kippte auf der BAB bei Holzkirchen mit seiner 22 Tonnen Ladung um. Die THW-Helfer bargen die Ladung und trugen mit dem neuen Kipper und dem Kranaufbau das verseuchte Erdreich ab.

Hangrutsch am Mühltaler Berg an der Staatsstraße zwischen Darching und Weyarn. Die 19 THW Helfer decken den Hang mit Planen ab, um eine weitere Durchfeuchtung zu verhindern.Sie rodeten einzelne Bäume, um den Baudruck zu vermindern.

Schneemassen Druckerei Maier
Lawinensprengung in Kreuth
Hangrutsch am Mühltaler Berg

August 1988

Rettungsvorführung

Große Fahrzeug- und Geräteschau des THW – Miesbach auf dem Marktplatz in Miesbach mit Schauvorführungen u.a. Personenrettung mit Rettungsspreizer aus PKW und die heiße Arbeit mit einer Sauerstofflanze. Am Abend traf man sich zu einem Sommernachtsfest in der Unterkunft am Nordgraben.

Am 20. August 1988 erzeugten heftig Regenfälle einen Murenabgang, der die Gindelalmstraße verschüttete. Die Haushamer Feuerwehr und das THW – Miesbach räumten die Straße soweit frei, dass sie einspurig wieder befahrbar war. Im Anschluss an diesen Einsatz wurden die THW – Helfer zur „Rivera“ nach Miesbach gerufen. Es sollte der über das Ufer getretene Bach eingedämmt und eine weitere Überschwemmung verhindert werden. Bis spät in die Nacht wurde mit Kipper und Ladekran der „wilde Fließgraben“ des Baches zugeschüttet und das Ufer befestigt.

September 1988

Bergmesse

Das THW – Miesbach veranstaltet nach 1986 wieder eine Bergmesse zum Gedenken an die verstorbenen Kameraden an der Valepp. Domkapitular Dr. h.c. Gennewein zelebrierte die Messe, die vom „Schlierseer Alpenchor“ musikalisch gestaltet wurde. 250 Gäste hatten daran Teilgenommen und blieben bei der anschließenden Feier am Karl Grassmannhaus bis zum Abend. Weitere Bergmessen im zwei Jahresrythmus folgten.

Einsatz des THW – Miesbach auf der Autobahn bei Hofolding. Ein Laster übersah einen einscherenden Reisebus und fuhr auf. Bei der Bergung, der zehn, zum Teil schwerverletzten Personen, halfen auch unsere Kameraden mit und waren anschließend mit Bergungs- und Räumungsarbeiten von Bus und Laster beschäftigt.

Wegebau Steigerweg
Chemieunfall Riedgasteig

November / Dezember 1988

November: Eröffnung des Steigerweges in der Stadt Miesbach. Acht Wochenenden arbeiteten die THW'ler an diesem Weg, damit die kurze Verbindung von der Schützenstraße zur Bergwerkstraße wieder gegeben war.

Bis spät in die Nacht beschäftigte am 29.November ein verunglückter Chemie-Lastzug bei Riedgasteig die Hilfs- und Rettungskräfte des Landkreises und auch den ABC-Zug von München. Eine Chemikalie für Textilbehandlung mit Wassergefährlichkeitsstufe 3, die nicht in die Gewässer darf, war auf der Straße verteilt. Zum Teil arbeiteten die Helfer - auch das THW - mit Chemieschutz-Anzügen, um die Fässer zu bergen. Außerdem wurde mit dem THW-Kipper und Ladekran kontaminiertes Erdreich abgetragen und abtransportiert.

 

Dezember: Anfang Dezember sorgten schwere Schneefälle für ein Chaos auf den südbayrischen Straßen. Umgeknickte Bäume und abgebrochene Äste blockierten auch viel Straßen unseres Landkreises. Das THW war, wie auch die Feuerwehren, in pausenlosem Einsatz, um die Straßen und Wege wieder befahrbar zu machen. In dieser Zeit wurden etwa 300 Bäume gefällt.

März / April 1989

Unfall auf der Autobahn bei Hofolding

März: Zu einem schweren Unfall auf der Autobahn nahe der Ausfahrt Hofolding wurden die THW Helfer von Miesbach am 6. März gerufen. Ein Toter und zwei Schwerverletzte, vier beteiligte PKW, zum Teil total zerstört und ein beschädigter LKW waren die Bilanz dieses tragischen Unfalles. Besonders tragisch war es für die Miesbacher THW'ler, da der tödlich Verunglückte ein Kamerad von ihnen war. Das Ausleuchten der Unfallstelle, das Binden des ausgelaufenen Treibstoffes und Öls, sowie Mithelfen bei der Bergung waren die Arbeiten der Helfer.

April: Bei Baggerarbeiten in Fischhausen am Südufer des Schliersees brach plötzlich der Boden unter der 20 Tonnen Baumaschine weg. Der Bagger versank im See und trieb etwa 30 Meter vom Ufer weg bevor er in 15 Meter Tiefe im Schlamm versank. Der Baggerfahrer konnte sich rechtzeitig in Sicherheit bringen. Mit Hilfe von Tauchern der Wasserwacht und des THW Rosenheim wurde der Bagger geortet. Die Firma Waldschütz mit ihrem großen Ladekran und das THW Miesbach bargen dann schließlich den Bagger.

Februar 1990

Der Sturm "Wiebke" verwüstete auch große Teile des Landkreises Miesbach. Tagelang war der OV Miesbach gemeinsam mit den Feuerwehren und den Elektro-Versorgungsunternehmen im Einsatz, um umgestürzte Bäume zu beseitigen, Hausdächer abzudichten und defekte Stromleitungen Instand zu setzen.

Anklicken zum vergrößern

Ostern 1990

Nach der Öffnung des Eisernen Vorhangs ging zu Ostern 1990 von Traunstein aus ein Materialhilfstransport nach Rumänien. Im Auftrag des Malteserhilfsdienstes waren vier THW`ler aus Miesbach und Helfer anderer OVs für eine Woche mit acht LKW-Zügen bis kurz vor der russischen Grenze unterwegs. Sie brachten u.a. Material für Krankenhäuser, Kindergärten und Waisenhäuser, das Wochen davor von THW Helfern gesammelt wurde, direkt zu den Bedürftigen.

August 1990

Aufbau einer Baleybrücke (Behelfsbrücke) über die Mangfall bei Thalham. 15 Stunden benötigten die THW Helfer von Freising und Miesbach um eine behelfsmäßige Brücke über die Mangfall zu bauen. Die Behelfsbrücke soll später durch einen Neubau ersetzt werden.

Februar 1991

Räumung der eingelagerten Behelfskrankenhausausstattung in der Schützenstrasse in Miesbach.

Juni 1991

Brückenbauarbeiten an der Mangfall bei Thalham. Nachdem eine neue Brücke über die Mangfall errichtet wurde, konnte die Behelfsbrücke vom THW Miesbach wieder abmontiert werden. 20 Mann waren dafür einen ganzen Samstag im Einsatz.

September 1991

Nach einem Fahrfehler eines PKW-Lenkers kam sein Auto nach rechts von der Autobahn bei Weyarn ab und überschlug sich. Die beiden schwerverletzten Personen wurden vom Notarzt und BRK versorgt. Bei der Räumung der Unfallstelle waren neun THW Helfer aus Miesbach im Einsatz.

Im Auftrag der DAV Sektion Miesbach wurde ein Abwasserrohr quer durch den Spitzingsee verlegt. THW Helfer von Traunreuth und Miesbach waren mit der großen Pontonfähre und einem Boot im Einsatz.

August 1992

Zum erstenmal unterstützen zwei Helfer des THW OV-Miesbach die BR-Radltour. Für viele weitere Jahre wurde diese Radltour des Bayerischen Rundfunks von Miesbacher Helfern unterstützt.

Anklicken zum vergrößern

November 1992

Nach der Fertigstellung des neuen Seniorenheimes der AWO Miesbach, konnten die zwischenzeitlich ausgelagerten Möbel wieder zurückgebracht werden. Mit extra großen LKWs half das THW an zwei Samstagen mit, die Einrichtungsgegenstände aus Kolbermoor und Bad Tölz wieder nach Miesbach zu bringen.

Juli 1993

Unterstützung der Organisatoren für den ersten Alpentriatlon in Schliersee und Spitzingsee. Aufbau von Fahrradständern und Umkleidezelt, Übernahme der Fahrräder in der Wechselzone vom Fahren zum Laufen.

Elf Jahre wurde diese Unterstützung jährlich durchgeführt.

November 1993

Im November 1993 fuhr ein Hilfsgütertransport nach Kiew in Russland.

Zwei Fahrer dieser LKW-Züge (Tatra-LKW) waren aus Miesbach, die dafür zwei Wochen unterwegs gewesen sind.

Februar 1994

Gleich zu mehreren Unfällen auf der BAB zwischen Holzkirchen und Weyarn wurde das THW Miesbach und die FFW Holzkirchen gerufen.

Insgesamt waren 17 Fahrzeuge in die Unfälle verwickelt, die sich aus nicht angepasster Geschwindigkeit und zu geringem Sicherheitsabstand ergaben.

Anklicken zum vergrößern
Anklicken zum vergrößern
Anklicken zum vergrößern

Heimkehr-Neumarkt 1994

Im Sommer 1994 nahmen unsere Jugendlichen zum ersten Mal in Mühldorf an einem Bundesjugendlager der THW Jugend teil. Im nächsten Jahr war die Teilnahme am Landesjugendlager in Neumarkt fast schon Pflicht. Weitere Teilnahmen bei Landes- und Bundesjugendlagern, so in Gunzenhausen (2x), Kleinwallstadt, Freising und in Fürth folgten. Bei einigen sportlichen, spielerischen Wettkämpfen in diesen Lagern konnte unsere junge Mannschaft aufs Siegerpodest steigen. So wurde 1995 in Neumarkt im Fußballturnier der zweite Platz erreicht und in Kleinwallstadt 1999 im Canadierrennen auf dem Main, der erste Platz erkämpft.

Kleinwallstadt_Kanu1 Eine der Ausflugfahrten führte an einem Wochenende nach Freiburg im Breisgau und zum Europapark in Rust, eine Woche Zelten am großen Brombachsee war ebenfalls ein tolles Erlebnis.

Ende der 90er Jahre änderte sich die Gruppe, vier der älteren Jugendlichen traten in den Bergungszug des Ortsverbandes über und sind in der Zwischenzeit in Führungspositionen berufen worden. Die anderen sind aus privaten oder beruflichen Gründen ausgeschieden. Die Jugendgruppe selbst, hatte in dieser Zeit neuen Nachwuchs erhalten und so wurde kontinuierlich weitergearbeitet. Wie schon die Jahre zuvor engagierten sich unsere Jugendlichen im Ortsverband selbst und im sozialen Bereich.

Ramadama2_Parsberg So half wiederholt die Jugendgruppe bei Müllräumaktionen auf Bitten des Landratsamtes aus. Ein Waldstück an der Galgenleiten bei Miesbach wurde von Unrat gesäubert, ebenso ein Wald an einer steilen Böschung bei Sandbichl / Fischbachau. Um den Schutt von Jahrzehnten aus einer alten Müllkippe bei Parsberg räumen zu können, mussten die Jugendlichen eine Seilbahn aufbauen.

Den Lohn für diese Mühen erhielt die junge Mannschaft am 29. November 1999. Aus der Hand unseres Landrates Norbert Kerkel empfingen sie, gemeinsam mit dem Arbeitskreis "Heimische Orchideen" den Umweltpreis des Landkreises.

Februar 1995

Um die Unfallstelle zu sichern und die Ladung eines umgekippten Sattelzuges zu bergen wurden Helfer des THW Miesbach zum Arnhofer Berg bei Holzolling gerufen.

Ausflug der THW-Jugend nach Neumarkt

Mai / Juni 1995

Durch anhaltende starke Regenfälle traten in einigen Teilen des Landkreises Bäche und Flüsse über das Ufer. Besonders im Leitzachtal richteten sonst eher kleine Bäche große Schäden an. An mehreren Tagen waren die Helfer des OV-Miesbach u. a. in Elbach, Wörnsmühl und Miesbach im Einsatz, um die Fluten zu bändigen oder um den angerichteten Schaden beseitigen zu helfen.

Ausflug der THW-Jugend nach Neumarkt

Udo_Schmidt
Ortsbeauftragter THW Miesbach

Neuer OB Juni 1995

Udo Schmidt wird kommissarischer Ortbeauftragter (Juni 95 bis 1.Juli 96).

April 1996

Weihe des neuen MKW für die Fachgruppe Öl durch kath. Pfarrer Meulemann und ev. Priester Wilding.

Zeitungsartikel

Faltlhauser Ortsbeauftragter von Juli 1996

Neuer OB Juli 1996

Sigi Faltlhauser wird der neue Ortsbeauftragte des Technischen Hilfswerks Miesbach.

Oktober 1996

Großbrand bei einer Katastrophenschutzübung.

Am 20. Oktober wurde in der Lagerhalle der Vivo in Lochham im Zuge einer gemeinsamen Übung der Rettungsorganisationen ungewollt einer der größten Brände in der Geschichte des Landkreises Miesbach ausgelöst. Aufgabe des THW Miesbach war die Ausleuchtung der Schadensstelle und das Trennen des Stahlgerüstes einer Lagerhalle mittels Schneidbrenner. Außerdem wurden der Feuerwehr Atemschutz- geräteträger zur Verfügung gestellt. Am nächsten Tag Hilfe bei den Aufräumungsarbeiten.

Nebelunfall auf der Autobahn A8 bei Weyern. Zeitungsartikel

Mai 1997

Ein Autofahrer versenkte in diesen Tagen sein Auto im Teufelsgraben zwischen Otterfing und Holzkirchen.

Auf Anzeige des Grundbesitzers verständigte die Polizei das Landratsamt und dieses beauftragte das THW Miesbach, dieses Schrottauto zu bergen.

Juli 1998

Anklicken zum vergrößern
Anklicken zum vergrößern

Kaminsprengung beim Zementwerk in Marienstein Genau um 18.05 Uhr am Samstag zündete Jochen Böhmländer, Sprengberechtigter der Miesbacher Ortsgruppe des Technischen Hilfswerks (THW), 17 Kilogramm Sprengstoff. Etwa 20 Sekunden später war - alles vorbei. Der 80 Meter hohe Kamin des Kalk-Zementwerkes Marienstein lag zerschmettert in tonnenschwere Gesteinsbrocken am Boden. Er wurde im Rahmen einer Übung mehrerer THW-Ortsgruppen aus Bayern gesprengt.

"Es war schon irgendwie beeindruckend", beschreibt THW-Ortsbeauftragter Siegfried Faltlhauser den Sturz des Riesen. Unmittelbar nach der Zündung habe er noch ein paar Sekunden unbeweglich dagestanden, bevor er sich langsam zur Seite neigte, beschleunigte und mit der Wucht seiner etwa 800 Tonnen auf den Boden donnerte. Die Vorbereitung auf das, was dann so schnell vorbei war, hatte Wochen gedauert.

Von der Abbruchfirma Wallner und den Besitzern des Mariensteiner Werkes hatte das THW die Erlaubnis bekommen, den Kamin zu Übungszwecken zu sprengen. Eine sehr gute Gelegenheit für uns, die alljährliche Übung für die Sprengberechtigten aus Südbayern durchzuziehen", freute sich Udo Schmidt, verantwortlich für die Aufsicht und Geschäftsführer des THW im Bereich Miesbach, Tölz, Rosenheim. Böhmländer erstellte den Zündplan. "Wie geht man an das Objekt ran?", sei die erste Frage, die man sich dabei stellen muss, erklärte der ehrenamtliche THW-Mitarbeiter. Aus den Rohdaten des Kamins - Höhe, Durchmesser, Wanddicke, Material, Bauart - berechnete er die notwendige Menge Sprengstoff und die Anzahl und Lage der Bohrlöcher, in die dieser eingebracht wurde. 371 Löcher galt es anschließend zu bohren. Der "Fuchs", vom Werk herführender Befeuerungsgang, musste abgebaut und ein Fallschlitz in den Beton gesägt werden', damit der Kamin in die richtige Richtung fiel. Auch am Innenkamin galt es aufwendige Vorbereitungen zu bewerkstelligen. Insgesamt 1000 Arbeitsstunden, 600 davon allein von der Miesbacher THW-Ortsgruppe, wurden in den vergangenen vier Wochen in die technisch aufwendigen Maßnahmen gesteckt. Schließlich war es soweit. Am Tag der Sprengung waren Mitarbeiter des THW schon morgens um 6 Uhr vor Ort. In mehrstündiger Arbeit wurden die Bohrlöcher mit Sprengstoff befüllt und anschließend verdämmt. Nach der Verkabelung bauten die THW'Ier eine Mauer aus Strohballen um den Fuß des Kamins auf, um ausgesprengte Steine abzufangen. 35 , Sprengberechtigte aus ganz Südbayern waren inzwischen in Marienstein versammelt. Sie waren in der Tölzer Geschäftsstelle in den Zündplan eingewiesen worden und nahmen nun direkt am Sprengort an den letzten Arbeiten teil.

Ein gewerblich tätiger Sprengmeister begutachtete zum Schluss die exakt durchgeführten Vorbereitungen und gab grünes Licht. Die Freiwillige Feuerwehr Marienstein hatte das Gelände großflächig abgesperrt und Überwachte die Sicherheitszone. Die Tegernseer Feuerwehr war mit einem Einsatzwagen mit Drehleiter präsent, von der aus die Sprengung auf Video aufgezeichnet wurde. Auch zahlreiche Mariensteiner hatten sich versammelt, um den vertrauten Kamin einletztes Mal stehend zu sehen. Und nach langem Warten war es endlich soweit. Zündung - Knall - und etwa 20 Sekunden später donnerndes Getöse und aufwirbelnder Staub. 350 Kubikmeter geborstener Stein - ein "Wahrzeichen"> das Marienstein nun nicht mehr hat. Und der ein oder andere wird ihn in den nächsten Tagen beim Blick aus dem Fenster wohl noch manchmal vermissen, den in den Himmel zeigenden Giganten.

Ferienlager der THW Jugend unter Leitung von Ernst Fiechter

August / September 1998

August: Ferienlager der THW Jugend unter Leitung von Ernst Fiechter

 

September: Bergung eines verunglückten LKW und dessen Ladung auf BAB bei Weyarn. Um 4,50 Uhr fuhr der mit Alteisenrohren beladene LKW in den Graben. Autobahnmeisterei, die FFW-Weyarn und das THW-Miesbach waren bis 9.30 Uhr im Einsatz.

Oktober 1998

Nach dem Oderhochwasser 1998 in Tschechien waren für drei Wochen 7 Helfer aus Miesbach mit im Einsatz. Der Auftrag war, kurz vor der slowenischen Grenze, die durch Hochwasser beschädigten Brücken Instand zu setzen und nicht reparierbare durch neue Brücken zu ersetzen.  Zeitungsartikel

Die Helfer waren:

Jochen Böhmländer, Tina Schauer, Walter Vaas, Sigi Faltlhauser, Andi Vogel, Andi Wagner und Werner Folk.

Februar 1999

Das Dach vom Spitzingsee Hotel Arabella wurde von mehreren Helfern des THW Miesbach mittels Schneefräsen und schaufeln von den Schneemassen befreit.

Etwa 2,80 Meter hoch hatte sich der Schnee in den vorhergehenden Tagen aufgetürmt.

Mai 1999

Übung am alten Krankenhaus Hausham.

25 Floriansjünger der FFW-Hausham, 18 Männer des THW Miesbach, acht Mitglieder der Rettungshundestaffel Oberland und fünf Suchhunde probten den Ernstfall. Aus den Trümmern des alten Krankenhauses Hausham, das abgerissen wird, bargen die Rettungskräfte in einer dreieinhalbstündigen Übung vermeintlich Verletzte, dargestellt von Mitgliedern der THW Jugend Miesbach.

Anklicken zum vergößern

Pfingsten 1999

Einsatz für das THW beim "Pfingst Hochwasser" in Bayern. Nach tagelangen Regenfällen sind im Landkreis Miesbach mehrere Flüsse über die Ufer getreten. Fast alle Feuerwehren des Kreises waren im Dauereinsatz. Die Aufgabe des THW bestand in der Unterstützung der Floriansjünger. Insgesamt wurden ca. 13500 Sandsäcke von unseren Helfern innerhalb drei Tagen von Hand gefüllt und zu den Schadensstellen transportiert. Des Weiteren wurde von THW Helfern mit einem Ölbindegerät (Mobmatik) ca. 7000 Liter ausgelaufenes Heizöl aus Kellern gebunden. Die Koordination der Hilfskräfte wurde durch den Krisenstab des Landratsamtes geleitet.

Juni 1999

Bei Baggerarbeiten im neuen Gewerbegebiet Birkerfeld in Warngau wurde eine Achtzentimeter Granate gefunden. Zusammen mit dem Kampfmittelräumkommando Süd, die den Blindgänger entschärften, halfen acht Helfer vom OV-Miesbach bei der Absicherung der Sprengstelle und des Sprengkreises.

Schwierige Bergung einer abgestürzten Kuh in den Bergen bei Geitau. Aus einer 60 Meter tiefen Klamm konnte der Kadaver, nachdem ein Helfer mit Rollglissgerät abgelassen wurde und das Tier fixierte, mittels einer Seilwinde geborgen werden.

August 1999

Mehrere Tonnen medizinischen Gerätes und Medikamente, die durch Mitglieder des Türkischen Vereins Miesbach gesammelt wurden, transportierten Mitglieder des THW Miesbach zum Flughafen München / Erding. Anlass war das verheerende Erdbeben in der Türkei.

November / Dezember 1999

Das Luftkissendach der Schwabl Tennishalle Holzkirchen ist nach Tagen der Schneeschmelze vollgelaufen und drohte einzustürzen. In Zusammenarbeit mit der FFW Holzkirchen pumpten mehrere Helfer des OV Miesbach von der Drehleiter aus die Wassermassen ab.

Januar 2000

Thomas Faltlhauser fährt den Mannschaftstransporter mit Helfern des OV Bad Aibling nach Bordeaux in Frankreich. Die Helfer des THW sind dort im Einsatz um nach den schweren Sturmschäden die Bevölkerung mit Notstrom zu versorgen.

Mai 2000

Beteiligung des THW Miesbach am Sicherheitstag 2000 in Miesbach. Mit dabei waren die Polizei, Notärzte, Feuerwehr, Bergwacht, Wasserwacht, Rotes Kreuz und der Weiße Ring. Mittels Dreibock und Greifzug wurde ein "Waldarbeiter" unter einem umgestürzten Baum befreit. Dazu Einsatz der Schmutzwasserpumpe.

August 2000

Unterstützung des THW Rosenheim und THW Bad Aibling mit Sandsäcken wegen starker Regenfälle bei Rosenheim.

Überschwemmungen nach erheblichen Regenfällen bei Marienstein. Die Helfer des THW Miesbach versorgten die FFW Marienstein mit Sandsäcken und half mit Schmutzwasserpumpen aus.

Protezione Civile
Zugführer Walter Vaas

Oktober 2000

Protezione Civile

Im Oktober waren drei Helfer des OV Miesbach eine Woche mit anderen bayrischen Helfern beim Beseitigen von Hochwasserschäden in der Poebene bei Balzola (Italien) und Umgebung im Einsatz.

Die Helfer waren:

  • Walter Vaas
  • Jochen Böhmländer
  • Thomas Faltlhauser 

Aus diesem Einsatz entwickelte sich eine Freundschaft mit dem dortigen Zivilschutz (Protezione Civile) die bis heute hält und mit gegenseitigen Besuchen und gemeinsamen Übungen gefestigt wird.

 

Absturz eines Segelflugzeuges bei Geitau. Sicherung der Unfallstelle bis zum Eintreffen des Sachverständigen des Luftfahrt Bundesamtes. Zeitungsartikel

Anklicken zum vergrößern

März 2001

Auf Einladung der FFW Miesbach nahm das THW Miesbach mit 11 Mann an einer Übung am Habererplatz teil, mit dabei waren die FFW Parsberg und die FFW Wies. Die THW Helfer wurden zur Personenbergung eingeteilt. Es mussten 4 Personen aus dem Haus geborgen und über eine schiefe Ebene, die mit Leitern hergestellt wurde, in einem Schleifkorb abgeseilt werden.

Eine Vorführung der THW Einsatzmöglichkeiten wurde den Gästen aus dem italienischen Zivilschutz sowie Vertretern der Bundespolitik, der THW Leitung und des Landesverbandes auf dem Feuerwehrschulgelände in Geretsried gezeigt. Das THW Miesbach baute alles für die Bergung einer unter einer Betonplatte verschütteten Person auf. Mit einem Spreizer wurde die Betonplatte angehoben, unterlegt und mit einem Hebekissen gehoben, damit die Person geborgen werden konnte.

Übung: Hebekissen
Übung: Rettung von Skifahrern aus luftiger Höhe

Mai 2001

Unsere THW- Kameradin Marianne Schmidt nahm als erste weibliche Teilnehmerin des Landkreises Miesbach am Lehrgang für Atemschutzträger bei der FFW Miesbach teil. Mit großem Erfolg legte sie die Prüfung dafür ab.

Es gab auch ein Paar Übungen.

Juni 2001

Neophyten - Rodungsaktion mit Volker Herden vom Landratsamt Miesbach. Um das Ausbreiten von Neophyten einzudämmen wurde das THW Miesbach gebeten bei einer Rodungsaktion im Leitzachtal mit zu helfen. Zeitungsartikel

Anklicken zum vergrößern

Juli 2001

Im Rahmen eines kleinen Festaktes ehrte der Landesbeauftragte des LV Bayern Rainer Vorholz sieben verdiente Mitglieder des OV-Miesbach. Die Laudatio hielt der bayrische Finanzminister Kurt Faltlhauser.

Auf dem Bild v.l. MdL Jakob Kreidl, Ulrich Terek, Ernst Fiechter, Landrat Norbert Kerkel, Finanzminister Prof. Dr. Kurt Faltlhauser, THW Landesbeauftragte Rainer Vorholz, Ortsbeauftragter Siegfried Faltlhauser, Wolfgang Sellak, Jochen Böhmländer, Götz Lohmann, Gerhard Hanakam, Bürgermeister v. Irschenberg Quirin Höß

August 2001

Schwere Verwüstungen durch Hagelschlag und Sturm im LKR Miesbach. Alle verfügbaren Rettungskräfte waren bis in die Nacht im Einsatz, um Häuser abzudecken, überflutete Straßen von Hagelkörnern, Wasser und umgestürzten Bäumen zu befreien. Von der Stromversorgung getrennte Bauernhöfe wurden mittels Notstromaggregat des THW versorgt.

Leichenteilsuche auf der A995 für APS Holzkirchen. Nach einem schweren Verkehrsunfall wurde einem getöteten Unfallbeteiligten der Fuß abgetrennt. Aufgabe der eingesetzten THW Helfer war dieses Leichenteil zu finden. Nach längerer Suche fand ein Helfer des OV-Miesbach das Amputat im dichten Böschungsgestrüpp.

Januar 2002

Eine Bahnlinie bei Gera, in den neuen Bundesländern, wurde von großen Schneemassen bedroht. Schwere Verwehungen machten das Absprengen dieser Schneefelder auf einer Länge von ca. 200 Metern notwendig. Sprengberechtigte aus dem OV-Miesbach waren mit im Einsatz.

Mai 2002

Hangabrutsch an der Autobahn A8 in Höhe der Ausfahrt Ottobrunn. Bei der neuerrichteten Autobahneinfahrt Ottobrunn rutschte der Hang infolge schwerer Regenfälle und wegen noch zu geringen Bewuchses auf die Einfahrspur in Richtung Süden ab. Mit einem Kleinlader und einem Kipper wurden die Geröllmassen beseitigt und abtransportiert.

Anklicken zum vergrößern
Anklicken zum vergrößern

August 2002

Der südliche Teil des Landkreises wurde von sintflutartigen Regenfällen am 6. August 2002 heimgesucht. Wiederum wurden Tausende von Sandsäcken benötigt, um schlimmeren Schaden in der Bevölkerung zu vermeiden.

Die Zusammenarbeit der Rettungsdienste ging Hand in Hand. Bei dem verheerenden Hochwasser im Osten Deutschlands, waren auch zwei Helfer aus dem OV-Miesbach direkt im Einsatz.

Zwei weitere Helfer haben beim Aufbau des neuen Sandsacklagers Bayern in Bad Tölz mitgeholfen.

September 2002

Bau einer Ölsperre
Gruppenfoto der Jugend

Der Tag der offenen Tür beim THW OV-Miesbach fand in der Bevölkerung großes Interesse. Ein Höhepunkt im Tagesprogramm war die Einweihung des in Eigenleistung renovierten Radladers und dazugehörigen Tiefladers. Zum Erfolg trugen auch diverse Vorführungen der THW Jugend, der THW Kameraden, der Sanitäter des BRK Miesbach sowie ein zusätzliches Rahmenprogramm bei. Den Tag bzw die Nacht rundete dann die anschließende "Heros Party" ab.

Anklicken zum vergrößern

November 2002

In Zusammenarbeit mit der FFW Miesbach hatten Helfer des OV-Miesbach das Dach an einem Erholungsheim in Schliersee auf der Halbinsel Freudenreich mit Plastikplanen abgedeckt, nachdem orkanartige Föhnstürme alles bis zur Dachschalung freigelegt hatten. Die gleichen Stürme brachten Bäume am Zufahrtweg zur Ausbildungsstätte des THW Bayern in der Valepp zum Umstürzen. Mehreren Kameraden, die sich zu einer Fortbildung auf der Hütte befanden, musste der Weg von unseren Helfern freigeschnitten werden.

Juni 2003

38 Mitglieder des THW Miesbach nahmen neben anderen Ortsverbänden an der Internationalen Übung "Insieme 2003" in Casale Monferato/Italien teil. Neben der logistischen Aufgabe einer solchen Übung mit mehr als 400 Aktiven aus den verschiedensten Fachrichtungen, bekam jede Einheit eine spezielle Übungsaufgabe zugeteilt. Die Anforderung an die Helfer des OV-Miesbach und einer Bergungsgruppe aus Padua war die Bergung verletzter Personen. Die verletzten Darsteller wurden auf Tragen aufgebunden und von einer 17 Meter hohen Burgmauer abgelassen. Anschließend wurden sie zu einem Verbandsplatz gebracht und versorgt.

Auch die Jugendgruppe zeigte ihr Können in der Bergung von verletzten Personen mittels Leiterhebel.

Leiterhebel
Balzola Jugendgruppe
THW Jugend unter Leitung von Ernst Fiechter in Balzola
Besuch aus Balzola
Anklicken zum vergrößern

Oktober 2003

Vorführung in Padua/Italien im Rahmen einer Veranstaltung zum Thema Ehrenamt.

Vier Helfer des THW OV-Miesbach sind der Einladung des Protezione Civile (Zivilschutz) aus der Region Padua gefolgt und sind zu einer Wochenendveranstaltung zum Thema Ehrenamt ca. 600 km angereist.

Die Helfer konnten bei einer Schauveranstaltung ihr Können unter Beweis stellen. Unter einer Betonplatte war eine Puppe eingeklemmt, die mit einem Hebekissen aus ihrer misslichen Lage befreit wurde.

Anklicken zum vergrößern

Dezember 2003

Bei der Jahresabschlussfeier wurde Herrn Rudolf Zollner die Einsatzmedaille für Fluthelfer, für seine Verdienste beim Elbe Hochwasser 2003 überreicht.

Januar 2004

Das THW Miesbach, mit ihrer Jugendgruppe, beteiligte sich, wie viele andere Ortsverbände ebenfalls bei der Kleidersammlung für die Kinder der Erdbebenopfer von Bam im Iran.

Die Aktion wurde von der THW Bundesleitung angeregt. Dazu wurde eine Sammelstelle in der Unterkunft in Miesbach gemeinsam mit Rotkreuz Helfern betrieben. In Tegernsee und in Holzkirchen wurde in den jeweiligen Feuerwehrhäusern die gespendete Kleidung entgegen genommen. Der Erfolg dieser Aktion war überwältigend.

Sammelstelle
Die Kleidung nach diversen Kriterien sortiert
Rudi Zöllner, Marianne Schmidt, Sebastian Panradl
Sebastian Panradl, damals Jugendhelfer, heute Gruppenführer und Ausbilder
Beladener MLW

März / April 2004

Hubschrauber Schneefeldsprengen

März: Schneefeldsprengung oberhalb der Spitzingseestraße. Drei Sprengberechtigte des THW aus Miesbach und Rosenheim brachten aus einem Hubschrauber der Bundeswehr die Sprengladungen in Position und zur Zündung. Danach konnte die tagelang gesperrte Straße wieder frei gegeben werden.

April: Übung am Integralzug der BOB Ernst Fiechter, Michael Röhrl, Karin Sittenauer, Thomas Zeindl, Marianne Schmidt und Walter Vaas werden vom stellvertretenden Landesbeauftragten des THW Bosse geehrt.

Zeitungsartikel

Dezember 2004

"Massive" Kräfte des THW Miesbach helfen bei der Schneekatastrophe auf der Autobahn.

Zeitungsartikel

Januar / Februar 2005

Die Vorstandschaft

Januar: Walter Vaas wird von der Bürgermeisterin Pongratz für seine Tätigkeit für das THW geehrt.

Zeitungsartikel

 

Februar:  

Schneechaos im Oberland THW OV Miesbach schafft Rettungsgassen und sperrt Autobahn Holzkirchen für LKW. LKW -Bergung auf der A8

Zeitungsartikel

August 2005

Murenabgänge und Überschwemmungen im Landkreis Miesbach. Das THW OV Miesbach hilft mit zahlreichen Helfern. Das THW OV Miesbach hilft bei der Naturschutzaktion im Rotwandgebiet mit. Zeitungsartikel

Jugendliche aus Italien, Frankreich, Ekuador und Deutschland helfen den Wanderweg von der Kleintiefenthalalm zum Miesingsattel wieder herzurichten.

November 2005

THW holt mit dem Ladekran Brandgut aus der Firma Schober und löscht es ab.

Zeitungsartikel

Januar 2006

Möbel und Computer werden nach Balzola gebracht.

März 2006

THW Schnee EinsatzZeitungsartikel

Oktober / November 2006

Oktober:

THW Miesbach hilft beim Bau der Naturtribüne in Miesbach mit siehe Zeitungsartikel

Fachgruppe Sprengen und Räumen beim Übungseinsatz siehe Zeitungsartikel

November:

THW bietet Feuerwehrfahrzeugen Garagenplätze an siehe Zeitungsartikel

Juni / Juli 2007

Juni:

Hagelunwetter siehe Zeitungsartikel

Juli:

Erste Sprengberechtigte Frau siehe Zeitungsartikel

August 2007

Autohaus Weingärtner spendet 1000,00 Euro an den Förderverein.

THW Aufräumen nach Sturm Emma siehe Zeitungsartikel

April / Mai 2008

April:

THW-Jugend Bezirkswettkampf siehe Zeitungsartikel

Teilnahme an der 140-Jahr-Feier der Feuerwehr Miesbach.

Mai:

Sprengübung der Sprenggruppe in Aubing

THW Jugend Miesbach beteiligte sich beim Ramadama siehe 1. Zeitungsartikel, 2. Zeitungsartikel

August 2008

Der OV besucht den Protezione Civile in Balzola Italien siehe Zeitungsartikel

Übung am Seehamer See mit Feuerwehr, Wasserwacht und Rettungshunden siehe Zeitungsartikel

September / August 2009

September: 

Ein Gerätekraftwagen (GKW) und ein Einsatzleitfahrzeug werden dem THW OV Miesbach übergeben.

August: 

Schwerer Tanklasterunfall auf der BAB A8, wo das THW OV Miesbach trotz Explosionsgefahr mitgeholfen hat.

Juni 2010

Hochwasser im Landkreis Miesbach siehe Zeitungsartikel

Dezember 2010

Ein Lastwagen aus Slowenien kippt auf der Autobahn um, das THW entlädt ihn.

April 2011

Das THW OV Miesbach hat zwei neue Truppführer: Jörn Hermsen und Markus Marwitz.

Juli 2011

Zur Hochwasserabwehr füllen 20 THW Helfer Sandsäcke.

Sprengübung
Unsere THW Jugend

Oktober / November 2011

Oktober:

Der OV Miesbach soll am Carl- Feichtner-Ring eine neue Unterkunft bekommen.

 

November:

Sprengübung des THW im Kieswerk Groß in Fischbachau.

Die THW Jugend in der Berufsschule in Miesbach.

Januar / Februar 2012

Spende für die THW Jugend Miesbach

Januar:

Raiffeisenbank spendet 600,00 Euro für die Jugendarbeit.

Februar:

Der OV-Vorsitzende Sigi Faltlhauser ehrt zusammen mit dem Geschäftsführer Manfred Bock:

Thomas Fiechter, Walter Vaas, Daniel Gecht, Rudi Zollner, Matthias Simsch, Sebastian Mayer und Felix Meier für langjährige Mitgliedschaft.

April 2012

THW Miesbach und Feuerwehr Parsberg erneuern den Sandsackwall in Bergham.

Juli 2012

Gemeinsame Übung mit der Feuerwehr Schliersee auf einem Abrissgelände in München Sendling. Zeitungsartikel

Der Kindergarten Miesbach besucht das THW Miesbach.

September 2012

Spatenstich für die neue THW Unterkunft siehe Zeitungsartikel

Mithilfe beim Abriss der ASV Brücke in Miesbach.

November / Dezember 2012

November:

Teilnahme an der größten Notfallübung auf dem Tegernsee mit über 300 freiwilligen Helfern.

Dezember:

LKW-Unfälle an der BAB A8 bei Irschenberg. 1. Zeitungsartikel, 2.Zeitungsartikel

Juni / Juli 2013

Juni:

Die THW Jugend saniert einen Weg im Miesbacher Stadtwald im Rahmen der Sozialaktion Deutschland siehe Zeitungsartikel

Katastrophenalarm wegen Dauerregen siehe Zeitungsartikel

Juli:

THW OV Miesbach bekämpft am Thumsee bei Berchtesgaden mit 11 Mann einen Waldbrand siehe Zeitungsartikel

Bilderl über unsere Alte und neue Unterkunft finden sie Hier und einen Zeitungsartikel

September 2013

Der Notarztförderverein Schlierach übergibt einen Defibrillator an das THW OV Miesbach.

Die THW Jugend Miesbach macht einen Erste Hilfe Kurs siehe Zeitungsartikel

Januar / Februar 2014

Januar:

Die Rittertafelrunde spendet 4000,00 Euro für die Jugendarbeit des THW siehe Zeitungsartikel

Februar:

Landrat Kreidl überreicht ehrenamtlichen Auszeichnung siehe Zeitungsartikel

März 2014

Walter Vaas bleibt Vorsitzender des Fördervereins des THW Miesbach siehe Zeitungsartikel

Mai bis Juli 2014

Mai:

Das THW Miesbach ist gewappnet für die nächste Flut siehe Zeitungsartikel 

Juni:

Die Garage wird ausgeräumt und für das Public Viewing hergerichtet siehe Zeitungsartikel

Juli:

Public Viewing der Fußball- Weltmeisterschaft mit ca. 200 Gästen im Ortsverband siehe Zeitungsartikel

März 2015

Umzug in die neue Unterkunft im Gewerbegebiet.

Sturmschäden siehe Zeitungsartikel

August / September 2015

Betten für Asylbewerber

August:

Das THW OV Miesbach richtet die Dreifachturnhalle Tegernsee für 150 Asylbewerber her siehe Zeitungsartikel

Es gab auch Spenden siehe Zeitungsartikel

September:

THW OV Miesbach hilft beim Aufbau des Asyl Warteraums Feldkirchen für bis zu 5000 Asylanten.

Schnuppertraining des THW für Jugendliche im Rahmen des Ferienprogramms organisiert von Ernst Fiechtner. Das THW organisiert für Kinder und Jugendliche auch diverse Ferienwochen in ganz Deutschland und Wochenenden. Zum Beispiel gibt es jedes Jahr ein Wochenende in einem Haus in der Valepp mit vielen spielerischen Übungen. Alle Kinder und Jugendlichen sind herzlich dazu eingeladen. Ernst Fiechtner kümmert sich seit ca 30 Jahren um die Jugendarbeit des THW Miesbach und hat viele ehrenamtliche Helfer, die er zum Teil selbst ausgebildet hat, die ihm heute helfen. Es ist wirklich eine Freude, die Kinder und Jugendliche in dieser Familie zu erleben. Seine Tochter Veronika unterstützt ihn dabei als Hauswirtschafterin und kümmert sich um das leibliche Wohl der THW- Jugend. Zeitungsartikel

Oktober 2015

Einweihung des neuen THW Geländes siehe 1. Zeitungsartikel, 2. Zeitungsartikel

Siehe auch Bilder von der Unterkunft Hier

Der Präsident des THW Albrecht Bromme und Lutz Leide (Ba für Immobilienaufgaben) überreichen dem OB des OV Miesbach Sigi Faltlhauser die Schlüssel.
Ehrung
Weihe der Unterkunft
Zusammenhalt